Ohne Wasser kein Leben

Wie die Körperzellen arbeiten und was sie brauchen

Die Erdoberfläche ist zu 70 Prozent mit basischem Meerwasser (pH-Wert bis ca. 7,4) bedeckt. Auch der Mensch besteht bis zu 70 Prozent aus wässrigen Lösungen, das heißt Blut und Bindegewebsflüssigkeit, die idealerweise den pH-Wert 7,4 haben. Das richtige Verhältnis von Säuren und Basen ist für alle Lebewesen - angefangen bei den Mikroorganismen im Erdboden bis zu Tier und Mensch - überlebenswichtig.



Unser Energiesystem


Unser Organismus ist ein Energiesystem. In 70 Billionen Zellen wird in jeder Sekunde Energie produziert. Alle diese Zellen müssen mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, damit sie ihre Funktion wahrnehmen können. In allen Bereichen des Körpers werden außerdem neue Zellen produziert und alte abgebaut. Nach einem schöpferischen Plan erneuert sich unser Körper innerhalb von vier Jahren vollkommen neu. Demnach dürfte es eigentlich keine Krankheiten oder Abnutzungen geben, und trotzdem entstehen sie, und wir leiden unter ihren Symptomen. Krankheit ist in unserem Leben präsent, denn sie stellt – in einem größeren Zusammenhang gesehen – eine Disharmonie zwischen Geist und Körper dar, zu der es jederzeit aus unterschiedlichen Gründen kommen kann. Konkret betrachtet ist für die Zellgesundheit zum einen eine effiziente Energiegewinnung aus einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung wichtig, zum anderen der stetige An- und Abtransport von Verbrauchtem und Abfallprodukten. Diese Vorgänge bezeichnen wir als Stoffwechsel. Dabei verändern sich durch ständige chemische Reaktionen alle Stoffe, die wir unserem Körper zuführen und die auch wieder abzubauen sind. Säuren und Basen sowie spezifische pH-Bedingungen in den inneren Organen sind notwendig, damit der Stoffwechsel funktioniert.




Bei einem Körpergewicht von 60 Kilogramm entfallen etwa 42 Liter auf Wasser, denn Wasser ist das Medium, über das sich der gesamte Stoffwechsel und damit jede Aktivität der Körperzellen vollzieht.


Wasser ist sowohl lebensnotwendig für die Energiegewinnung des Körpers als auch für die Entsorgung von Abfall. Fehlt dem Organismus Wasser, gelangen weder Nährstoffe in die Zelle, noch fließen die Stoffwechsel-Abfallstoffe ab. Die Menge an Flüssigkeit, die wir zu uns nehmen, entscheidet über

• Nährstofftransport und Sauerstoff in den Zellen,

• Konzentration oder die Verdünnung von Säuren,

• das Lösen von Ablagerungen.


Unser Körper benötigt reines, klares, aufnahmefähiges Wasser. Je »leichter« das Wasser, umso besser dient es als Transportmittel und zur Entschlackung. Besonders leicht ist Wasser, das zehn Minuten abgekocht und körperwarm getrunken wird (ayurvedischer Champagner). Es nimmt ein Vielfaches an Schlackenstoffen auf und leitet sie aus.